Terhardt, E. (1968). Über ein Äquivalenzgesetz für Intervalle  akustischer Empfindungsgrößen. Kybernetik 5, 127-133


Es wird über psychoakustische Experimente berichtet, in welchen die Vpn anzugeben hatten, welche von zwei Hörempfindungen sich überwiegend geändert hatten. Die untersuchten Empfindungen waren Lautheit, Tonhöhe und Rauhigkeit von amplitudenmodulierten Tönen. Durch Analyse der Ergebnisse wurden diejenigen Empfindungsintervalle gefunden, welche einander der Größe nach äquivalent sind. Sie können durch das einfache Gesetz beschrieben werden, wonach sie einander äquivalent sind, wenn sie dieselbe Anzahl von aneinandergerihten Empfindungsstufen (eben wahrnehmbaren Änderungen) umfassen.


Psychoacoustic experiments are reported in which the subjects hat do state which one of two aural sensations had been varied predominantly. The sensations investigated are loudness, pitch, and roughness of amplitude modulated tones. Suitable analysis of the subjects' responses results in those intervals of these three sensations that are equivalent to each other. The results can be uniformly described by a simple law which says that equivalent intervals of sensations include the same number of adjacent just noticeable differences.


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